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DAF-Technologie: Gelöstluftflotation erklärt

Grundlagen der Gelöstluftflotation (DAF): Wie Mikroblasen Fett, Öl und Schwebstoffe aus dem Abwasser entfernen.

2026-08-10 2 Min. Lesezeit
DAF-Technologie: Gelöstluftflotation erklärt

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Was ist Gelöstluftflotation?

Die Gelöstluftflotation (Dissolved Air Flotation, DAF) ist ein physikalisch-chemisches Trennverfahren zur Entfernung von Schwebstoffen, Ölen, Fetten und anderen leichten Verunreinigungen aus dem Abwasser.

Funktionsprinzip

Ein Teilstrom des gereinigten Wassers wird unter Druck (4-6 bar) mit Luft gesättigt. Beim Entspannen dieses Rezirkulats entstehen Mikroblasen mit einem Durchmesser von 20-40 µm. Diese winzigen Blasen lagern sich an die zuvor durch Koagulation und Flockung gebildeten Aggregate an und transportieren sie an die Wasseroberfläche.

Vorbehandlung

Für eine optimale Leistung ist die richtige Vorbehandlung entscheidend:

  • Koagulation: Zugabe von Metallsalzen (z.B. Eisenchlorid, PAC) zur Destabilisierung kolloidaler Partikel
  • Flockung: Zugabe von Polymer zur Bildung größerer Flocken
  • pH-Korrektur: Einstellung des optimalen pH-Werts für die Koagulation

Typische Leistungsdaten

  • Fett/Öl-Entfernung: >95%
  • AFS-Entfernung: >95%
  • Phosphor-Entfernung: >90% (mit Fällung)
  • CSB-Reduktion: 60-85%

Einsatzbereiche

DAF-Anlagen werden branchenfübergreifend eingesetzt:

  • Lebensmittel- und Getränkeindustrie
  • Schlachthöfe und Fleischverarbeitung
  • Petrochemie und Raffinerien
  • Metallverarbeitende Industrie
  • Vorbehandlung vor biologischer Stufe

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