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DAF oder Lamellenabscheider: vom Laborversuch zur fundierten Entscheidung

Bei leichten, wechselnden oder schwer vorhersehbaren Feststoffen sollte die Trenntechnik nicht nach Gewohnheit gewählt werden. Entscheidend sind gemessene Partikeldichte, Absetzverhalten und eine belastbare Auswertung der Laborwerte.

2026-08-26 4 Min. Lesezeit
DAF oder Lamellenabscheider: vom Laborversuch zur fundierten Entscheidung

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[Entscheidung auf einen Blick]

Label
Value
Wichtige Laborparameter
Partikeldichte, Absetzgeschwindigkeit, Feststoffkonzentration, Schwimmneigung
Lamellenabscheider geeignet bei
Dichten, die klar über Wasser liegen und schnell sowie kompakt absinken
DAF geeignet bei
Leichten, öligen, faserigen oder stark variablen Feststoffen
Typische Pilotziele
Klarwasserqualität, Schlammkonsistenz, Chemikalienbedarf, hydraulische Robustheit
Testergebnis
Interpretation Wahrscheinliche Wahl
Median der Absetzgeschwindigkeit unter etwa 0,2–0,5 m/h
Für kompakte Schwerkraftklärung meist zu langsam DAF oder Vorverdichtung
Sichtbarer Auftrieb, Fett oder faserige Bestandteile
Auftrieb und eingeschlossene Gase dominieren das Verhalten DAF
Eng verteilte Dichte und schnelles Absetzen über etwa 1–2 m/h
Gute Voraussetzungen für Schwerkrafttrennung Lamellenabscheider
Starke Schwankungen zwischen Chargen
Die Auslegung muss Dichtesprünge und Flokstruktur abfangen Bei Unsicherheit beide Verfahren prüfen
Hohe Feststofffracht bei knappem Platzangebot
Hohe Flächenleistung ist entscheidend Flächenbelastung bei DAF und Lamellen vergleichen

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