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Jahreskosten-Vergleich für die Polymerkalkulation
- Kostenfaktor
- Was einzubeziehen ist
- Einkaufspreis
- Preis pro kg Wirkpolymer, nicht nur Gebinde- oder Lieferpreis
- Ansatzverluste
- Überdosierung, Spülwasser, Restmengen und Ansetzverluste
- Lagerfläche
- Sacklager, Palettenfläche, IBC-Bereich, Auffangwanne, Tankwagenzufahrt
- Handling-Lohnkosten
- Annahme, Entladung, Tragen, Mischen, Reinigung, Überwachung
- Anlageninvestition
- Löseanlage, Reifetank, Dosierstation, Staubabsaugung
- Vergleichsmethode
- Alle Kosten auf Jahreskosten pro kg Wirkpolymer umrechnen
2 % bis 8 %
Typischer Bereich vermeidbarer Handlingverluste in schlecht kontrollierten Pulversystemen
5 % bis 15 %
Anteil von Lohn- und Reinigungskosten, der auf betreuten Anlagen relevant sein kann
1 bis 3 m²
Zusätzlicher Flächenbedarf, der bei kompakten Polymerstationen entscheidend sein kann
10 % bis 30 %
Typische Gesamtkostenspanne zwischen beiden Formen nach Einbezug aller Jahresfaktoren
| Kostenblock | Pulverpolymer | Emulsionspolymer |
|---|---|---|
| Einkaufskosten | Lieferpreis je kg Wirkpolymer, an den Gehalt angepasst | Lieferpreis je kg Wirkpolymer, an den Gehalt angepasst |
| Ansatzverluste | Sackreste, Staub, unvollständige Lösung | Leitungsreste, Pumpenanlauf, Alterungsverluste |
| Lohnkosten | Sackhandling, Abwiegen, Reinigung, Überwachung | Entladung, Anschluss, Fördern, Kontrolle |
| Lagerung | Trockenlager, Palettenfläche, staubgeschützter Bereich | Auffangwanne, Tankfläche, IBC- oder Tankwagenzugang |
| Anlagentechnik | Löser, Reifetank, Staubabsaugung, Dosiersystem | Lagertank, Förderpumpe, Misch- und Dosiersystem |
| Energie | Rührwerk, Wasser, Spülaufwand | Pumpen, Mischen, ggf. Heizen |
| Jahressumme | Summe aller Positionen | Summe aller Positionen |
Praxisregel
Wenn Pulver beim Einkauf günstiger ist, aber einen eigenen Handlingraum, mehr Personal und längere Ansetzzeiten erfordert, schrumpft der Kostenvorteil im Jahresvergleich schnell. Wenn Emulsion Personal spart und in ein kompaktes, geschlossenes Layout passt, kann der höhere Einkaufspreis über das Jahr hinweg dennoch wirtschaftlich sein.
Was Sie vor der Auswahl berechnen sollten
- Jährlicher Bedarf an Wirkpolymer
- Lieferkonzentration und tatsächlicher Wirkstoffgehalt
- Anzahl der Lieferungen und Entladeart
- Sackhandling-Zeit oder IBC-/Tankwagen-Anschlusszeit
- Fläche für Lagerung und Ansatz
- Ansatzverluste, Staubverluste und Restmengen
- Energie-, Wartungs- und Reinigungsaufwand
- Abschreibung oder Mietkosten der Polymertechnik
- Kosten pro kg Wirkpolymer über 12 Monate
Ist Pulverpolymer immer günstiger als Emulsionspolymer?+
Nein. Pulver hat oft den niedrigeren Einkaufspreis pro kg Wirkstoff, aber die Jahreskosten können durch Lohnkosten, Staubschutz, Ansetzzeit und Anlagentechnik deutlich steigen.
Wie vergleicht man beide Produkte fair?+
Verwenden Sie für beide Formen dasselbe Jahreskostenmodell und rechnen Sie jede Position auf Kosten pro kg Wirkpolymer um. So vermeiden Sie Vergleiche nur auf Basis des Rechnungsbetrags.
Spielt das Anlagenlayout wirklich eine Rolle für die Polymerkosten?+
Ja. Ein ungünstiges Layout erhöht Entladezeit, manuelles Handling, Lagerfläche und Reinigungsaufwand, und genau das beeinflusst die Jahreskosten.
Passende Anlagentechnik von uns
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